Häufige Fragen

Was bedeutet „(Mit-)Einander-wandeln“?
Ich glaube, dass für uns Menschen zur persönlichen Weiterentwicklung ein aufrichtiges und wertschätzendes Gegenüber hilfreich ist. Wir teilen ständig mit anderen ein Stück unseres Lebensweges, dabei können wir über das Miteinander „einander wandeln“.

Was willst Du mit dieser Wanderung erreichen?
Ich möchte über die Gewaltfreie Kommunikation informieren und neugierig machen, auf diese andere Haltung dem Leben und den Menschen gegenüber.

Wieso hast Du dazu die ehemalige innerdeutsche Grenze gewählt?
Sie ist für mich ein Symbol der Trennung zwischen Menschen. Als Trainerin bin ich in den „alten und neuen“ Ländern unterwegs und nehme diese ehemalige Grenze immer noch als Grenze in den Köpfen der Menschen wahr – in Form von Vorurteilen und Abwertungen.

Was hat das mit Gewaltfreier Kommunikation (GfK) zu tun?
Die Gewaltfreie Kommunikation ist keine „weichgespülte wir-haben-uns-alle-lieb-Sprache“, sagt Marshall Rosenberg. Sie ist ein fairer, offener und ehrlicher Austausch. Sie hilft bereits vielen Menschen, innere Grenzen aufzulösen und tiefere Verbindungen untereinander zu schaffen.

Warum sammelst Du Geldspenden für Kinder- und Jugendheime?
Teil meiner Vision ist es, dass Kinder und Jugendliche in Heimen mit der Haltung der GfK aufwachsen können. Dazu sind zahlreiche Multiplikatoren erforderlich. Olaf Hartke und ich bieten in 2012 Erzieherinnen in Kinder- und Jugendheimen unsere GfK-Einführungskurse und die Vertiefungskurse zum Selbstkostenpreis an. Damit jedoch die Gewaltfreie Kommunikation fest in den Heimalltag einer Heimgruppe integriert werden kann, braucht es externe Trainer. Diese begleiten den Prozess über einen längeren Zeitraum vor Ort. Für den Transfer in den Arbeitsalltag werden die Spendeneinnahmen verwendet.

Zuletzt geändert am 03.12.2012 14:45 Uhr