| (Mit-) Einander wandeln | |
| -Giraffen unterwegs- | «Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.» |
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Über mich![]() Anja Palitza
Arbeitsfelder
Wie bin ich zur Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg gekommen?Die Gewaltfreie Kommunikation begleitet mich seit über sechs Jahren. Begonnen habe ich mit einem Buch, welches als Voraussetzung empfohlen wurde, um in einer Übungsgruppe mitzuwirken. Die Faszination die diese Thematik ausgelöst hat, ist seit dem ungebrochen. In zahlreiche Gespräche und Begegnungen fließt sie mit ein und bereichert diese. Wie bin ich zu meiner Projektidee gekommen?Meine Vergangenheit:Ost- und Westdeutschland trennte viele Jahre eine Mauer. Ich selber bin in Ostdeutschland aufgewachsen. Ich habe noch in Erinnerung, wie der „Westen“ schlecht gemacht wurde und die sogenannten „Kapitalisten“ als „böse“ Menschen verdammt wurden. Es waren zahlreiche Schauergeschichten im Umlauf. Trotzdem hatte ich als Kind – neben einer Angst vor den Westdeutschen – auch eine gewisse Neugier entwickelt. Diese ist ausgelöst worden durch die Begegnungen mit der Familie meiner Tante, die uns regelmäßig einmal im Jahr besucht hatte und mit ihrer mitfühlenden Art so gar nicht in das Bild der „Westdeutschen“ passen wollte.
Nach dem die Mauer 1989 gefallen ist, gab es viele Tränen der Freude über die erlebte Wiedervereinigung zwischen Ost- und Westdeutschland. Da war ich 15 Jahre alt. Das erste Mal in meinem Leben war ich übermannt von so viel Glück und Zuversicht. Ich sah im Fernsehen Menschen, die sich in die Arme fielen und weinten. Und dann begegnete mir selber bei der ersten Einreise in die damalige BRD eine besondere Form der Achtsamkeit und Unterstützung von mir fremden Menschen. Ich war tief beeindruckt und verband eine riesige Hoffnung, dass wir Menschen nun immer zu unser aller Wohl beitragen werden.
Die Zeiten nach der Wende, waren dann ganz anders als ich sie mir in meiner Phantasie ausgemalt hatte. Ich machte die Anderen dafür verantwortlich, was mit mir und meinen Gefühlen geschah. Was blieb war die Sehnsucht. Meine Gegenwart:Mit dem Kennenlernen der GfK trat diese Sehnsucht erneut deutlich zu Tage. Ich erlebte, dass es einen Weg zu Verständigung und Frieden gibt. Und jeder von uns kann diesen Weg gehen. Er beginnt bei uns Selbst. Herzliche Grüße Anja Palitza |